1/21/2010

Buzzer Beater Galore!

Wir, die Dudes of Doom, sind ja allgemein als Basketball-Enthusiasten bekannt. Und um das ganze noch mal gehörig zu Untermauern, seht Ihr im Anschluss zwei phänomenale Buzzer Beater*, die in der vergangen Woche Spiele entschieden haben.


*Ein Buzzer Beater ist im Basketball ein Wurf, der kurz vor Ertönen der Schlusssirene eines Viertels oder eines Spiels erfolgt. Buzzer Beater sind häufig spektakulär, weil am Ende eines Spiels oder eines Viertels in der Regel die Zeit fehlt, um einen freien Wurf herauszuspielen. Sie werden daher meist aus größerer Entfernung geworfen, oft sogar aus der eigenen Spielfeldhälfte. Häufig sind Buzzer Beater gleichzeitig auch Game Winner, die Spiele entscheiden.



Jamal Crawford aka "I'm the coolest sixth Man ever... ev0r!!" lässt in der letzten Sekunde die Träume der Suns platzen, auch mal wieder Auswärts mehr als nur'n Blumentopf zu gewinnen. Dabei haben sie sich doch solche Mühe gegeben. Aber der Jamal ist einfach eiskalt.



Sundiata wer? Was? Viele werden bei dem Namen Sundiata Gaines vollkommen zurecht die Stirnfalten purzelbäume schlagen lassen. Frisch aus der D-League zerstört er die Cavs in seinem ersten Spiel für die Jazz. Ok ich weiß, es sind die Jazz, aber hey: Der Typ scheint eine coole Sau zu sein!

1/10/2010

Verschwörungstheorien Teil 2 - "Irgendwas mit New..."

1.New York Knicks

Bei den Knicks ist tote Hose. Das einst so glanzvolle Team nur noch ein Schatten seiner selbst. Das weiß auch Starbury, der lieber twittert, als bei New York zu spielen. Damit das Team wieder das wird was es in den 70ern war, läuft ja auch so ziemlich jeder zweite Vertrag nach der Saison aus, damit auch bloß genug Geld vorhanden ist, um den König zu verpflichten und dabei noch einen schönen langen roten Teppich zu kaufen. Außerdem besitzt das Team mit David Lee, Danilo Gallinari sowie Jordan Hill einige verheißungsvolle Talente, die jemanden brauchen, der ihnen mal den Weg und das gewinnen zeigt. Und wer ist dafür besser geeignet als LeBron James? Keiner.

2.New Jersey Nets

Naja, die Nets aus New Jersey sind ja eigentlich eher so der kleine hässliche Bruder von New York. Was hat denn diese Stadt zu bieten?* Eben nicht viel. Das wissen die Klubbesitzer Bruce Ratner und Vincent Viola auch. Deswegen haben sie ja auch schon vor etlichen Jahren in die Glaskugel geschaut und gewusst, wann King James eintreffen wird. Schlau wie die beiden sind, haben sie einfach einen dritten Besitzer an Bord geholt. Shawn Carter aka Jay-Z. Der hat sich dann Undercover in den Freundeskreis geschmuggelt und herausgefunden, dass LeBrons Lieblingsstadt zwar New York ist, aber das Lieblingsviertel Brooklyn heißt. Und so werden die Nets wahrscheinlich dann nach Brooklyn ziehen, um James alles so angenehm wie möglich zu machen. Der kann bei jedem Heimspiel noch kurz Freunde und Familie Hallo sagen und ist glücklich wie ein Kind im Süßigkeitenladen. Und wer weiß, vielleicht nennen die sich ja auch dann wieder Dodgers?!

3.Baseball

Was haben LeBron James und Michael Jordan gemeinsam? Beide gelten so ziemlich als fieseste Fucker der NBA. Warum es also His Airness nicht gleichmachen, am Ende der Saison das Ende der Karriere verkünden, mit ausgestreckten Mittelfingern rückwärts die NBA verlassen und Profi-Baseballer werden? Die Birmingham Barons freuen sich bestimmt jetzt schon!


*Einfach mal rein hören - Bloodhound Gang „The ten coolest Things about New Jersey“:

Verschwörungstheorien - Teil I

Die NBA-Season ist schon wieder so weit fortgeschritten, dass ein ausgewählter Zirkel von Fachhirnis bereits beginnt, sich auf die Finals zu freuen.
Einer der zurzeit dominantesten Spieler der Basketballwelt, LeBron James, hat bereits vor der Saison bekannt gegeben, nach der Saison zum schlechtesten Team der Liga zu wechseln.
Das mag nicht nur Anlass zur Frage geben, ob in dieser Tatsache eventuell der mieseste Start der NBA-Geschichte, performt von den New Jersey Nets (0-18!), begründet liegt - vielmehr lassen sich nun die wildesten Gerüchte und Geschichten über den Verbleib von King James verbreiten, woran wir als Blogger selbstverständlich liebend gern teilnehmen werden.

Hier also die unwahrscheinlichsten, verrücktesten und jeglicher Sachgrundlage entbehrenden Gerüchte zum Wechsel (? - s.u.) von LeBron James zur Saison 2010/11:


1. Boston Celtics

LeBron James hat sie alle angeschmiert und geht nicht zum schwächsten Team der Liga - sondern zum amtierenden Meister. Während einer rauschenden Meisterschaftsfeier, die dem 142:141-Triumph in der dritten Overtime des fünften Spiels gegen die Lakers unmittelbar angeschlossen ist, verkündet The Truth Paul Pierce nach 12 Jahren unter Tränen seinen Abschied aus der NBA. Die frei werdende Position des Small Forwards reißt sich noch am selben Abend LeBron James unter den Nagel.


2. Orlando Magic

Nachdem die Orlando Magic um Superstar Dwight "The human Stiernacken" Howard in einem dramatischen Spiel 4 gegen die New Jersey Nets aus den Finals geflogen sind, wird es Zeit für Veränderungen.
Rashard Lewis, der den entscheidenden Dreier gegen die Nets (Comeback des Jahres 2010) verbockt hatte, wird suspendiert. Er soll Gilbert Arenas angeblich Schusswaffen verkauft haben...
Die Position des Small Forwards wird mit LeBron James adäquat besetzt - dieser jammert allerdings nach weiteren Verstärkungen. Im Tausch gegen Jason Williams und Jameer Nelson wird auf diese Weise Rajon Rondo nach Orlando gelotst.


3. Eiskunstlauf

LeBron James beendet seine Basketballkarriere, erstreitet in einem zweijährigen Prozess die usbekische Staatsbürgerschaft, nimmt als erster Athlet der Geschichte im Eiskunstlauf an den olympischen Sommerspielen teil und führt Usbekistan zur Goldmedaille.

1/01/2010

Totes Tier und Spaß für Vier

Ein wunderschönes neues Jahr allerseits!

Mit Verspätung (gestern doch mittelmäßig lange auf [und von] der Rolle gewesen) startete auch das Münsteraner Kleingelage in den neuen Abschnitt namens 2010 - mit Frühstück um halb vier.

Als besonders aktiv kann man den heutigen Tag nicht bezeichnen: Gegen sechs verließ uns E. - bis dahin hatte Käpt'n Kowski als Krönung seiner Aktivität "Fenster schließen" auf der Liste stehen. Ich war immerhin duschen. Also bitte...

Der Höhepunkt des Tages (wie gesagt, die Relationen sind heute eher relativ...) bestand aus einem köstlich zu nennenden Abendessen - "Wie die Könige" (Zitat Kowski) speisten wir. Auf der Speisekarte standen Straußensteaks auf einer Erdnuss-Sauce mit grüner Salsa. Ohne noch weiter rumzusülzen, hier einfach die Fotos des Tages!


Silvester und so: Ein Erlebnisbericht der Dudes of Doom

Seit jeher treffen sich am 31. Dezember mehrere Menschen an einem gemeinsamen Ort und vergnügen sich mit krachmachenden Knallkörpern... und sich selbst. Klingt ja jetzt so auf dem ersten Ohr ziemlich bescheuert. Wäre der 31. Dezember nicht der letzte Tag im Jahr. Gut klingt immer noch bescheuert. Aber Tradition ist und bleibt Tradition. Das neue Jahr muss eben mit einem Knall starten. Sonst... ja was sonst eigentlich?

Einen Paukenschlag gab es bei den doomischen Dudes bereits am Mittag: Natürlich bei der Zubereitung des Magenfüllenden Abendmahls. Denn es wurden leckere Hamburger serviert. So leckere Hamburger, dass die Pflanze 3 ¾ Burger verdrückte und D'anyway 2 ¼. Am Ende blieb nichts übrig, was wichtig ist, denn ansonsten wird man verflucht. Und so ein Fluch ist mehr als doof und stört eh die meiste Zeit.

Die Burger waren lecker. Den ganzen Abend lang. Irgendwann ging es dann trotz Bedenken aus dem Magen Darm-Bereich doch zur einer kleinen Party. Auch wenn es nicht immer auf die Größe ankommt, weniger ist nicht immer mehr. In einem nicht gerade unattraktiven Wohnzimmer wurden Sitzmöglichkeiten so platziert, dass sie als ganzes so was wie einen Kreis darstellten. Einen Sitzkreis. Dort saßen dann viele Pärchen nebeneinander und unterhielten sich. Der Keckmeister und Mr. Anway it's Danyway haben es in den elitären Kreis der Anwesenden Menschen nicht ganz geschafft, waren sie doch einfach ein bisschen spät dran. Macht nichts, die Küche war auch so recht fein. Was allerdings doch nur bedingt auf die Speisen zutraf. Unser selbst gemachtes (Chili-) Popcorn wurde ebenso missachtet wie die feurigen Mandeln.

Um 23:30 drohte die Situation in der Küche jedoch kurz zu eskalieren, als die Freisgeister aus dem Radio einen halbstündigen Eurodance Hitmix ankündigten. Der Kommentar vom Gastgeber „Eurodance? Die neunziger waren schon 'ne geile Zeit“ goss dabei nur noch mehr Öl ins Feuer der Niveualosigkeit und sorgte dafür, dass das Duo Infernale eifrig mit dem Kopf schüttelte.

Wobei halt. Eigentlich waren wir an diesem Abend ein Trio. Das dynamische Dreieck der Dreifaltigkeit. Allerdings steht es dem Verfasser dieses Textes nicht zu, weiter auf dieses Thema einzugehen.

Gut, dann war ja auch schon Mitternacht. Draußen war es kalt, was man mitunter am heftigen Schneefall erkennen konnte. Das tat der Stimmung keinen Abbruch. Im Gegenteil. Leute fielen sich um die Arme und wünschten sich nur das beste. Dann wurde kräftig mit dem Feuerwerk hantiert. Stellenweise hatte das Szenario ein bisschen Ähnlichkeit mit Stalingrad 42... Aber auch nur von der Geräuschkulisse.

Nach einer guten halben Stunde war der Spuk vorbei und es ging wieder in die wohlig warme Wohnung. Ein Telefonat hier, ein paar SMSs da: Man kennt das ja. Genauso wie die Pärchen, die es cool finden, zu ″Hurra″ von die Ärzte ihre Hüften kreisen zu lassen und dabei unter eifrigen Austausch leerer Blicke den Text mit zu singen. Prost!

Um ca. Zwei Uhr war es dann Zeit zu gehen. Es heißt ja nicht umsonst, dass man die Party dann verlassen soll, wenn es am schönsten ist. Gut, diesen Punkt hatten Dany W. Und Captain K. Um gut vier Stunden verpasst, aber besser spät als nie!

Was lernen wir von diesem Abend?

  1. Pärchenpartys machen nur Spaß, insofern man denn auch zur Zielgruppe gehört

  2. Eurodance ist und bleibt einfach nicht cool (genauso wie die 90er!)

  3. Ein Glas mit Energygebräu reicht bei D'any vollkommen aus (Glas! Nicht Flasche!)